Nachtrag zu Bitcoin in Honduras

Die Adoption von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel gilt bisher nur in der Sonderverwaltungszone Próspera, die wirtschaftsrechtliche Autonomie besitzt. Wir hatten über das Projekt der Free Private Cities Foundation bereits in der Vergangenheit berichtet. Um die Adoption von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel im gesamten Land wird derzeit ein juristischer Streit ausgetragen, da die Zentralbank die verfassungsmäßige Durchführbarkeit eines solchen Schrittes bezweifelt hat.

Fakt ist allerdings, dass die privatwirtschaftliche Verbreitung von Bitcoin in Honduras bereits so weit fortgeschritten ist, dass eine nahezu reguläre Verwendung als Zahlungsmittel möglich ist. Beachtet werden muss, dass Steuern und Gebüren nicht in Bitcoin zahlbar sind, sowie die Rechtslage zur Kapitalertragssteuer, wenn durch eine Zahlung in Bitcoin eine effektive Veräußerung stattfindet.

Mehr zu Próspera und der Bitcoin-Adoption auf Roatán berichten wir in den nächsten Monaten. Wir entschuldigen und zudem für die missverständliche erste Meldung, es lagen in diesen Zusammenhang stark widersprüchliche Informationen vor. Insbesondere fehlt von der honduranischen Regierung noch eine eigene Stellungnahme zum juristischen Streitstand.

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